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Clubleben 2020/2021


November 2020

 Neues Mitglied

Wir freuen uns, bekannt geben zu dürfen, dass wir ein neues Mitglied gewonnen haben: Frau Marina Morgenstern-Morschbach

Aufgrund der derzeitigen Pandemie-Lage können wir unsere neue Freundin Marina Morgenstern-Morschbach nur mittels Mailing und geplantem Zoom-Meeting in unseren Reihen begrüßen. Wir empfangen sie dennoch, zumindest in unserer Vorstellung, mit offenen Armen!

Frau Morgenstern-Morschbach war zuvor bereits Mitglied bei IW, nämlich im IW-Club Berlin Spree. Durch einen beruflich bedingten Umzug wohnt sie nun in München. Sie ist berufstätig und betätigt sich auch über ihren Beruf hinaus, momentan z.B. bei einem Integrationskurs für weibliche Migranten an der VHS Unterhaching. Wir sind überzeugt, dass sie eine Bereicherung für unseren Club darstellen wird, sowohl menschlich als auch gesprächsmäßig und vom Einsatz her.

Marina, wir heißen dich herzlich willkommen!

Brigitte März-Günzler


November 2020

„DIE  MUTMACHER“ (tz)

Berichterstattung   -   Reaktionen der Presse   -   Fotos
zur Preisverleihung des ersten Münchner IW Förderpreises für Zivilcourage
in der Alten Rotationshalle des Pressehauses vom Münchner Merkur

Welch ein Erfolg! Es stellte einen glücklichen Umstand für IW dar, dass der schon einmal verschobene Termin zur Preisverleihung nun, gerade noch vor dem Teil-Lockdown, stattfinden konnte. Dank der Größe der Halle war es gut möglich, alle Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Inner Wheel macht sich stark für Zivilcourage!


„Mutmacher“ – so titelte die tz München am Tage nach der Preisverleihung am 27. Oktober 2020 in der Alten Rotationshalle des Pressehauses vom Münchner Merkur!


Mutmacher – damit waren an diesem Abend die InnerWheelerinnen der sechs Münchner Inner Wheel Clubs gemeint, die sich erstmals zu dieser gemeinsamen Aktion zusammengetan hatten und mit einem Preisgeld von 5000 Euro plus 500 Euro für einen Sonderpreis 16 bayerische Mittel und Realschulen motiviert hatten, ihre besten Projekte zum Thema Zivilcourage einzureichen!


Den Lehrern und Erziehern Mut zu machen, sie zu stärken und ihr Engagement für die Erziehung ihrer Schülerinnen und Schüler zu würdigen – darum ging es den Münchner InnerWheelerinnen bei der Auslobung dieses Preises.


In seiner Videobotschaft würdigte der Bayrische Staatsminister für Kultus und Unterricht Prof. Dr. Michael Piazolo die Preisträger.

„Ob im Alltag oder in der Schule ­- Zivilcourage geht uns alle an! Deshalb danke ich ganz herzlich allen Lehrkräften, die sich in ihrem schulischen Umfeld für Werte wie Zivilcourage, Toleranz und Respekt einsetzen und für ihre Schülerinnen und Schüler erfahrbar- und erlebbar machen“.


Ebenso per Videobotschaft: Prof. Dr. Jutta Stender-Vorwachs, Past Nationale Repräsentantin von Inner Wheel Deutschland: sie dankte vor allem den IW Freundinnen in München für ihr Durchhalten in der coronabedingten schwierigen Situation und für das starke Engagement für ein Thema, das aktueller nicht sein könnte. Ihr Hinweis auf die tragischen Ereignisse in Paris machten das umso deutlicher.


Vier Schulen hatte die Jury nominiert – sie alle zeigten sich als glückliche Gewinner bei der Preisverleihung!


1. Preis

Mädchenrealschule St. Josef Schwandorf „Zivilcourage ist kein Fremdwort für mich“.

Daniela Amrein und ihr Kollege Bernhard Kraus sind voll des Glücks.

„Diese Auszeichnung bedeutet uns sehr viel“, so Daniela Amrein. Ich investiere gerne täglich Herzblut und Engagement in den Unterricht und die Schülerinnen und Schüler geben einem das dann auch auf großartige Weise zurück!

Gerade bei ausserunterrichtlichen Aktionen ist es so wichtig dass Schule und Schülerinnen das Engagement mittragen – auch deshalb ist dieser Preis an uns Lehrer so motivierend!“

Jurymitglied Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayrischen Lehrer- und  Lehrerinnen Verbandes e.V.: .„Wir Lehrerinnen und Lehrer wollen den Kindern und Jugendlichen alles mitgeben, was sie für die Welt von morgen brauchen. Daher wollen wir Vorbilder sein und zeigen, dass es Mut braucht und Zivilcourage, wenn man seine Haltung vertreten will.“


2. Preis

Dalberg-Mittelschule Aschaffenburg „Schoolofficers“.

Philipp Difour und Katja Noack haben mit ihren „Schoolofficers" schon viel bewirkt: „Nicht pushen. Nicht mehr beleidigen oder provozieren. Cool bleiben. Lehrer nehmen ihre Aufsicht ernst: Sie sind aufmerksam und präsent. Die Officers sagen der Aufsicht, wenn es irgendwo brenzlig wird. Sie gehen bei Streit dazwischen, ohne sich selbst zu gefährden.“

Henrike Paede, stellvertretende Landesvorsitzende des bayerischen Elternverbandes:Mit dem Projekt "Schoolofficers" will eine Brennpunktschule der Zunahme von Konflikten, vor allem im Pausenhof, begegnen. Insbesondere war es dort in jüngster Zeit vermehrt zu Körperverletzungen und Bildung von unterstützenden "Pushgruppen" gekommen.“ 


3. Preis

Wallburg – Realschule in Eltmann „Zivilcourage – vernetzt“.

Preisträgerin Corinna Hartwich – Beck:

„Zivilcourage – vernetzt“, das ist nicht ein Projekt, sondern steht für eine Vielfalt an nahezu alljährlich stattfindenden Aktionen an der Wallburg-Realschule Eltmann. Ich bin als Lehrerin immer wieder begeistert und fasziniert, wie sich unsere Schülerinnen und Schüler außer- und innerschulisch sozial engagieren, sprichwörtlich über sich hinauswachsen und sich zu ganz tollen, empathischen jungen Erwachsenen entwickeln“.

Prof. Elke Inckemann von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Professur für Grundschulpädagogik- und didaktik: „Mich hat beeindruckt, wie vielfältig die inner- und außerschulischen Aktivitäten dieser Schule zur Förderung von Respekt, Empathie, Selbstreflexion, Verantwortungsübernahme und Handlungskompetenzen sind. Durch das langjährige Engagement der Lehrkräfte haben die Schülerinnen und Schüler vielfältige Möglichkeiten, zivilcouragiertes Verhalten anzubahnen und zu zeigen“.


Sonderpreis

Staatliche Realschule Bessenbach, „Klassencoaches“.

Sonja Bayer: „Wir waren überaus glücklich, als wir erfuhren, dass unsere Schule zu den vier nominierten Schulen für den Ersten Münchner Inner Wheel 2020 für Zivilcourage zählt. Und der Sonderpreis macht uns drei Kolleginnen: mich, Julia Palmer und Maria Schmidtpott und natürlich auch unser Team der Klassencoaches total stolz! Gerade jetzt - in der Zeit, in der im schulischen Bereich die Digitalisierung so thematisiert, vorangetrieben und natürlich auch zu Recht eine großen Bedeutung zukommt – fühlen wir uns sehr bestärkt, dass über all diesen wichtigen Überlegungen trotzdem das Zwischenmenschliche nicht an Bedeutung hinten an stehen sollte und darf.“

Andreas Voelmle von der Dominik-Brunner-Stiftung:

„Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt mit einem Sonderpreis gewürdigt wird. Das Projekt trainiert die Teilnehmer in Eigenverantwortung, Vorbildfunktion, Mediation und Moderation – alles wesentliche Bestandteile für zivilcouragiertes Verhalten.“


Grußworte:

Beatrix von Fassong, Nationale Repräsentantin von Inner Wheel Deutschland 2020/21

„Inner Wheel hat sich in den 96 Jahren ihrer Existenz zu einer der weltgrößten Frauenorganisationen entwickelt. Mit rund 3900 Clubs in 104 Ländern mit seinen 103 000 Mitgliedern hat Inner Wheel in den letzten Jahrzehnten einiges bewegen können. Immer unter dem Aspekt in dieser schnelllebigen Welt, wo Frauen und Männer bemüht sind, der Jugend Orientierung zu geben; wo die Gesellschaft aufgefordert ist, sich dem demographischen Wandel zu beugen; wo Werten droht ihre Wertigkeit zu verlieren, wo Mut gefragt ist, mit Zivilcourage diese Werte zu verteidigen. Alltagsmut zu zeigen! Das alles gilt es heute mit diesem ausgelobten Peis hervorzuheben und den damit verbunden Mut zu belohnen.“


Kathrin Werner, Distriktpräsidentin Distrikt 88 InnerWheel Deutschland

„Zivilcourage ist für mich ein Bestandteil gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gerade in Zeiten sozialer Medien, in denen es Tätern möglich ist, anonym zu bleiben, müssen wir Zivilcourage fördern.Aufgabe von Inner Wheel ist es, Menschen zu helfen. Dies kann auf vielfältige Art und Weise geschehen. Die Münchner Inner Wheel-Clubs haben durch dieses Gemeinschaftsprojekt in hervorragender Weise gezeigt, was man mit Zusammenarbeit erreichen kann.“


Am Schluss: Großer Dank und Applaus für das engagierte Organisationsteam der 6 Münchner Clubs: Christa Donner, Anna Kleeblatt, Roswitha Wenzl, Sabine Jaenecke, Nermina Regenfuss und Helga Beck.

Besonderer Dank an die Inner Wheel Freundin Marlene Ippen für die organisatorische Unterstützung und Bereitstellung der Räumlichkeiten.


Roswitha Wenzl, IWC München Residenz


www.innerwheel-zivilcourage.de

www.innerWheel.de

Prof. Dr. Michael Piazolo, Minister für Unterricht und Kultus des Bayereischen Staatsministeriums - Videobotschaft

Foto: Robert Haas

Beatrix von Fassong, Nationale Repräsentantin inner Wheel Deutschland

Foto: Robert Haas

Kathrin Werner, Distriktpräsidentin D 88

Foto: Robert Haas

Einen Tag nach der Preisverleihung erschien folgender, schöner Artikel in der tz:

Auch der Bayerische Rundfunk hat auf seiner Homepage auf die gelungene Preisverleihung hingewiesen.


Wir hoffen und gehen optimistisch davon aus, dass dies nicht die letzte gemeinsame Aktion aller sechs Münchner IW-Clubs war. Danke an das IW Zivilcourage-Team München, bestehend aus Helga Beck, Christa Donner, Sabine Jaenecke, Anna Kleeblatt, Nermina Regenfuß und unserer Club-Freundin Roswitha Wenzl. Weiter so!

Brigitte März-Günzler


Oktober 2020

Einladung der sechs Münchner Inner Wheel Clubs zu einem Online-Livestream am Die, 27. Okt. 2020

Erster Münchner IW Förderpreis für Zivilcourage

Der Bayerische Kultusminister, Herr Prof. Dr. Michael Piazolo, wird per Videoeinspielung ein Grußwort an die Teilnehmer richten. Anwesend werden sein die Nationale Repräsentantin von IW Deutschland, Frau Beatrix von Fassong, und die Distriktspräsidentin vom D 88, Frau Kathrin Werner. Der Preis ist mit einer Fördersumme von 5000 € dotiert.

Hier das Grußwort der Past Nat. Repräsentantin IW Deutschland, Frau Prof. Dr. iur. Jutta Stender-Vorwachs:

Hier das Grußwort der Präsidentin unseres IWC München-Residenz, Frau Dietke Hausbeck:

Dass sich sechs Münchner Inner Wheel Clubs gemeinsam auf den Weg gemacht haben, einen solchen Preis zu verleihen, ist schon etwas ganz Besonderes!

Darauf können wir stolz sein. Die stärkere Vernetzung unserer Clubs und gemeinsame Projekte haben die Chance, eine größere Öffentlichkeit zu erreichen. Darüber hinaus macht es vor allem Freude, wenn man gemeinsam etwas erlebt, sich untereinander besser kennen lernt, Ideen austauscht und auch zuweilen neue Freundschaften knüpft. Es wäre zu wünschen, dass wir diese Zusammenarbeit fortführen können.

Dietke Hausbeck, Präsidentin

An dieser Stelle möchte ich mich besonders bedanken bei unserem stets engagierten Vorstandsmitglied, unserer Clubfreundin und IW Deutschland Redakteurin Roswitha Wenzl: Sie hat sich, zusammen mit den anderen fünf Münchner Inner Wheel Clubs, unermüdlich für die Durchführung dieses Projektes eingesetzt. Dieser Weg war mit etlichen Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten verbunden: Die erste Bewerbungsfrist beispielsweise und der erste Termin zur Preisverleihung mussten im März 2020 wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Danach wurde tatkräftig und optimistisch neu geplant und organisiert. Nun kann ein Hybrid-Meeting stattfinden, was sicherlich ein relatives Neuland für die meisten darstellte. Wunderbar – danke für deinen Mut und dein Engagement, Roswitha! Wir freuen uns, dich in unseren Reihen zu wissen.

B. März-Günzler


Oktober 2020

Unser Meeting im Oktober

In unserem Meeting vom 5.10. hielt Henning Scheele, der Ehemann unserer Inner Wheel-Freundin Barbara einen Vortrag mit folgendem Thema:

"Sand, ein Rohstoff wird knapp"

Wenn man im Urlaub kilometerlange Sandstrände sieht oder eine Wüstentour absolviert, kann man sich gar nicht vorstellen, dass Sand auf Grund der wachsenden Nachfrage (von 1900 bis 2010 um das 25fache gestiegen!) eine endliche Ressource geworden ist. Sand wird in vielen Bereichen der Wirtschaft und Technologie benötigt sowie besonders im Straßen- und Gebäudebau verwendet. Allerdings eignet sich nicht jede Art des Sandes für die genannten Sparten. Wüstensand z. B. ist wegen seiner Konsistenz ungeeignet. Die in Sand- und Kiesgruben ausgebeuteten Vorkommen sind weitgehend erschöpft. Die Sandgewinnung aus Flüssen und Meeren ist mit gravierenden ökologischen Nebenwirkungen verbunden. So führt die Verknappung dieses bedeutenden Rohstoffes dazu, dass Sand vermehrt illegal abgebaut und gehandelt wird. Singapur, China, Indien, Afrika (um nur die Einige zu nennen) brauchen wegen ihres wirtschaftlichen Wachstums immer größere Mengen von Sand, so dass dort die Sandmafia mehr und mehr an Einfluss gewinnt. Auch der Raub von Sand steigt an. Angesichts dieser Entwicklung stellt sich die Frage nach Alternativen. Besonders in den Baubranchen sucht man nach Innovationen wie z. B. dem Recycling von Abrissbauten oder dem Bauen mit dem 3D-Druck. Zwei zukunftsträchtige Alternativmöglichkeiten!

Annemarie Linde


Unsere Präsidentin bedankte sich für den wirklich interessanten Vortrag, dessen Thema und Inhalt uns ziemlich erstaunt haben – wer von uns hätte vor dem Vortrag je daran gedacht, dass Sand knapp werden könnte? Es ist doch immer wieder spannend, welch neues und oft überraschendes Wissen wir aus unseren Vorträgen mitnehmen können. B. M-G.

Fotos: B. März-Günzler


September 2020

Unser Meeting im September

Welch eine Freude! Endlich einmal wieder ein Meeting in gewohnter Form, nämlich mit Regularien und einem Vortrag. Auch wenn es unter strikten Corona-Auflagen, in einem größeren Saal und in kleinerem Kreise stattfand, so genossen wir es doch sehr!

Vortrag: „Das erste Weltwunder oder die Erschaffung einer Nation“

Referent: Dr. Thomas Hausbeck

In einem souverän gehaltenen Vortrag erfuhren wir viel Wissenswertes und auch Neues über die Zeit des „alten Reichs“, in der die Pyramiden entstanden. Deren tatsächliche und teils vermutete Bauweise, die wir noch heute bewundern und bestaunen, wurde uns anschaulich erläutert.

Schließlich geben uns die Pyramiden weiterhin Rätsel auf. Wir stellten aufs Neue ehrfürchtig fest, dass die Menschen, die damals lebten, bereits über ein unglaubliches mathematisches Wissen verfügten. Auch die gesellschaftspolitische Situation der Arbeiter wurde, soweit das mit heutigem Wissen möglich ist, von Herrn Dr. Hausbeck versucht zu beleuchten.

Herr Dr. Hausbeck beantwortete anschließend aufgeschlossen und genau eine Reihe interessierter Fragen unserer Clubfreundinnen und wurde dann humorig und mit einem großen Dankeschön von unserer Clubpräsidentin Dietke Hausbeck, seiner Ehefrau, verabschiedet.

Brigitte März-Günzler


August 2020

Zwischenmeeting im Künstlerhaus München am 17.08.2020:
Ausstellung: Gunter Sachs, Kamerakunst

Wie groß war die Freude bei den anwesenden Freundinnen Renate Z., Heike, Ruth, Brigitte M.-G. (mit Mann), Gaby W., Hannelore L., Roswitha und Annemarie, als sie sich im Café des Künstlerhauses  vor dem Ausstellungsbeginn nach so langer Zeit zu einem kurzen Ratsch trafen!

Punkt 18:30 Uhr holte uns unsere Führerin Frau Lehnhart dort zur Ausstellung ab.

Voller Elan und mit fundierter Kenntnis berichtete sie zuerst vom Leben des Künstlers:

1. Lebenslauf: Gunter Sachs war der jüngere Sohn des deutschen Industriellen Willy Sachs, der 1932 Alleininhaber der Fichtel & Sachs AG in Schweinfurt wurde. Nach der Trennung der Eltern lebten die beiden Brüder bei der Mutter. Nach dem Suizid des unter Depressionen leidenden Vaters übernahm sein Bruder (Unfalltod 1977) die Geschäftsleitung. Gunter war von 1967 bis 1980 als stellvertretendes Vorstandsmitglied tätig.

1958 kam seine 1. Ehefrau Annemarie Faure, mit der er einen Sohn (Rolf Sachs) hatte, durch einen Narkosefehler ums Leben.

In den 60er Jahren wurde Gunter Sachs als Playboy populär. Er machte St. Tropez bekannt und propagierte die freie Liebe. Von 1966 bis 1969 war er mit Brigitte Bardot verheiratet.

Kurz nach der Scheidung heiratete er Mirja Larson, ein schwedisches Model. Aus dieser skandalfreien Ehe, die bis zu seinem Tod bestand, gingen die Söhne Gunnar und Alexander hervor.

In der Nacht vom 6. auf den 7. Mai 2011 nahm sich Gunter Sachs das Leben. Eine Depression und die Diagnose Alzheimer veranlassten ihn, den Perfektionisten, der einen großen Teil seines Lebens öffentlich inszeniert hatte, zu diesem Schritt.

2. Gunter Sachs und seine beruflichen Tätigkeiten:

Gunter Sachs stellte sich gerne als hedonistischen Lebemann dar, aber wenn man seine Ausbildung und seine vielfältigen Tätigkeiten betrachtet, zeichnet sich ein anderes Bild ab:

  • Abgeschlossene Studiengänge: Mathematik und Wirtschaftswissenschaften in Lausanne
  • Abgeschlossene Lehre zum Feinmechaniker und zum Bankkaufmann
  • 1967-1980: Stellvertretendes Vorstandsmitglied der industriellen "Sachs-Gruppe"
  • Ab 1974 Galerist in Hamburg (Galerie an der Milchstraße) - Organisator von weltweiten Ausstellungen berühmter Künstler (auch seiner eigenen)
  • Fotograph: Vielfältiger und für seine Kameratechnik prämierter Fotograph in den Genres: Porträt, Mode, Natur und Landschaft, ästhetische Erotik.
  • Dokumentarfilmer: Le Petit Port - Pazifischen Impressionen - Ho-Hoa Tahiti - Giraffen von St. Tropez - Happening in White
  • 1995 gründet er das "Institut zur empirischen und mathematischen Untersuchung des möglichen  Wahrheitsgehalts der Astrologie in Bezug auf das Verhalten von Menschen und deren Anlagen (IMWA)"
  • 1995 Veröffentlichung des Bestsellers "Die Akte Astrologie"
  • Weniger bekannt: sein Engagement für die medizinische Grundlagenforschung - seine Unterstützung des SALK INSTITUTS for Biological Studies (San Diego) - seine Mitgliedschaft im Kuratorium des MAX-PLANCK-INSTITUTS für Psychiatrie, dessen Forschung er finanziell unterstützte 
  • Großspender der MIRJA-SACHS-STIFTUNG für Kinder in Not.

Nach dieser Ausstellung nebst der Führung hat sich unser bisheriges Bild von Gunter Sachs deutlich verändert!


Nach der Ausstellung trafen sich noch ein paar hungrige Freundinnen im Restaurant zu einem gemütlichen Plausch.

Annemarie Linde


Juli 2020

Ämterübergabe einmal ganz anders!

Zumindest der Wettergott war uns, wie jedes Jahr, wohlgesonnen: Es herrschte strahlender Sonnenschein. Pünktlich um 12.00 Uhr versammelten wir uns, mit einem Glas Sekt in der Hand, ein bisschen aufgeregt und voller Vorfreude, vor unseren Bildschirmen daheim - allein, aber doch mit dem Gefühl, vereint zu sein. Zunächst wurden wir per Mail von unserer, wie Freundin Ruth treffend formulierte, „Club-Dichterin“ Marion mit einem Gedicht überrascht:

Danach durften wir ein Video anschauen. Im Bild waren die Pastpräsidentin Anke Vonderau-Fabry zusammen mit der neuen Präsidentin Dietke Hausbeck. Anke waltete ein letztes Mal ihres Amtes. Sie bedankte sich sowohl beim Vorstand als auch bei den Freundinnen und fand wie immer berührende Worte. Die Amtskette wurde nun an die Präsidentin Dietke Hausbeck übergeben. Diese verriet uns das Motto für ihr Jahr, das folgendermaßen lautet: „Zusammenhalt in der Distanz“. Auch gab sie ihrer Vorfreude auf die neue Aufgabe Ausdruck. Mit Spannung wurde außerdem das Verlesen des neuen Vorstandes für das IW-Jahr 2020/21 verfolgt. Das Glas Sekt war mittlerweile vermutlich von allen geleert worden, doch es gab noch ein letztes Highlight: Am Wochenende davor hatten u.a. Anke und die nun ehemalige Clubmeisterin Christiane Leyherr Lieferdienst gespielt und bei allen Freundinnen Tütchen abgegeben, die wir jetzt öffnen sollten:

Welch ein Einsatz und welch wahrlich innovative Ideen, die uns die üblicherweise feierliche Ämtergabe im Palmenhaus nicht so schmerzlich vermissen ließen. Vielen Dank!

Brigitte März-Günzler

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