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Clubleben 2018/2019


Juni 2019

Ämterübergabe

Am 26.06.2019 um 12.00 Uhr fand unsere alljährliche Ämterübergabe statt: Sie wurde wieder feierlich im Palmenhaus des Nymphenburger Schlossparks begangen. Und wie immer hatte es der Wettergott (fast zu) gut mit uns gemeint.Unsere fast schon Präsidentin, Frau Anke Vonderau-Fabry, bedankte sich in unserem Namen mit hübschen Geschenken bei Frau Linde:

Langjährige Mitglieder mussten von der fast schon Past-Präsidentin Annemarie Linde verabschiedet werden, aber erfreulicherweise wurden auch neue aufgenommen:

Frau Linde übergab dann nach Rückblicken, Dankesreden- und geschenken das Amt an unsere neue Präsidentin Anke Vonderau-Fabry:

Frau Fabry kündigte gleich ganz professionell das Vorstellen ihres neuen Programmes für unser Juli-Meeting an.Das Menü schmeckte - wir hatten es nicht anders erwartet - vorzüglich und wurde bei anregenden Gesprächen eingenommen.So gegen 15 Uhr machten sich alle Freundinnen zufrieden auf den Heimweg.Dann bleibt mir nur noch zu sagen: Bis zum nächsten Jahr – same time, same station!

Brigitte März-Günzler



Juni 2019

Ein Leben für die Kunst - Vortrag von Iring t. N. de Brauw

Der Maler und Bildhauer Iring t. N. de Brauw, vielen Inner Wheel Freundinnen der Münchner Clubs bereits persönlich bekannt durch den Besuch seines Ateliers und Wohnhauses in Ambach / Starnberger See im Sommer 2018, hat uns bei unserem letzten Meeting im Inner Wheel Jahr 2018/19 mit einer großartigen Bilderschau aus den verschiedenen Schaffensperioden seines Lebens begeistert. Ein wahres Fest der Sinne!Großer Dank an den Künstler und seine Lebenspartnerin Brita, durch die er insbesondere in den letzten Jahren viele Impulse und tatkräftige Unterstützung erfahren hat!

Roswitha Wenzl


Mai 2019

Reise nach Straßburg vom 16. – 19. Mai 2019

Wie jedes Jahr unternahm unser Club eine kleine, aber feine Reise, dieses Mal nach Straßburg. Unsere Präsidentin Annemarie Linde hatte alles rechtzeitig und wunderbar organisiert. Sie konnte jedoch zu unser aller Bedauern leider selbst nicht an der Reise teilnehmen.Unsere Freundin Marion Heitmüller verfasste ein fröhliches Reim-Gedicht, das den Ablauf anschaulich schildert.

Brigitte März-Günzler



Mai 2019

Unser Meeting im Mai

Dieses Meeting stand wieder im Zeichen unserer geplanten Clubreise nach Straßburg. Unsere IW-Freundin und Historikerin Ruth Riha stimmte uns netterweise mit einem interessanten und gehaltvollen Vortrag über die Geschichte des Elsass auf unsere Reise ein.

Referat: Das Elsass: Deutsch? Oder französisch? Ein Überblick:

Anlässlich der Clubreise nach Straßburg bot sich ein Vortrag über die Geschichte des Elsass geradezu an.

Das Elsass wurde während der Völkerwanderung von den Alemannen besiedelt und die Sprachgrenze verläuft seitdem bis heute etwa am Vogesenhauptkamm.

Das Elsass gehörte im Mittelalter zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, die Reichsgrenze verlief weit im Westen im heutigen Frankreich.

Schon nach dem 30jährigen Krieg mussten Gebiete an Frankreich abgegeben werden, aber erst Ludwig XIV. schaffte es, mit seiner Reunionspolitik die Grenze Frankreichs bis an den Rhein vorzuschieben. 1681 wurde Straßburg eingenommen. Wegen der gleichzeitigen Türkenkriege war für den Kaiser ein Krieg gegen Ludwig XIV. nicht möglich. Die französische Herrschaft galt als relativ liberal: Religionsfreiheit, Straßburg blieb deutsche Universität.

1789, zur Zeit der Französischen Revolution, wurden die neuen politischen Freiheiten im Elsass sehr begrüßt, allerdings wird nun versucht, Französisch als Sprache durchzusetzen.      

1870/71 nach etwa 190 Jahren französischer Herrschaft kommt das Elsass nach dem deutsch-französischen Krieg wieder zu Deutschland. Das Land erhielt einen Statthalter, viele preußische Beamte, oft sehr unsensibel, wurden ins Elsass versetzt, Soldaten wurden eingezogen und man versuchte mit einer strengen Germanisierungspolitik das Elsass ans Deutsche Reich anzubinden. Es regte sich jedoch Widerstand, der auch zu Verhaftungen führte.

Nach dem ersten Weltkrieg kam 1919 im Versailler Vertrag Elsass-Lothringen wieder zu Frankreich, Deutsche (Boche) wurden zum Teil ausgewiesen. Französisch ist nun ver-bindliche Amtssprache.

1940, nach dem erfolgreichen Frankreichfeldzug Hitlers wurde das Elsass wieder an das Deutsche Reich angeschlossen, der Gauleiter Robert Wagner setzte erneut eine strenge Germanisierungs-Politik durch. Das KZ Struthof wurde errichtet, viele Elsässer zog man zur Wehrmacht ein und schickte sie größtenteils an die Ostfront.

Nach dem zweiten Weltkrieg 1945 kam das Elsass erneut zu Frankreich. Deutsch und Elsässisch waren nun in der Öffentlichkeit verpönt, Französisch wurde verbindliche Sprache (Art.2 der frz. Verfassung!). Die elsässischen Dialekte werden heute nur mehr von einem Drittel der Bewohner, vor allem auf dem Land, gesprochen, sie gleiten ins Folkloristische ab. Französisch setzt sich aus verschiedenen, auch praktischen Gründen  immer mehr als Standardsprache durch. Die Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen von 1992 wurde von Frankreich nicht ratifiziert. 

Ruth Riha

Der 21jährige Goethe, 1770/71 als Student in Straßburg, verliebt sich unsterblich in die 18jährige Friederike Brion, eine Pfarrerstochter aus Sesenheim. Von Sehnsucht überwältigt, reitet er kurz entschlossen (ca. 40 km) am Abend zu ihr.

„Willkommen und Abschied“, das Gedicht, in dem er dies festhält:

Es schlug mein Herz. Geschwind zu Pferde!

Und fort, wild wie ein Held zur Schlacht.

Der Abend wiegte schon die Erde

Und an den Bergen hing die Nacht……

Angekommen

   Dich sah ich, und die milde Freude

   Floß von dem süßen Blick auf mich.

   Ganz war mein Herz an deiner Seite

   und jeder Atemzug für dich... 

Abschied:    

   Doch ach! Schon mit der Morgensonne

   Verengt der Abschied mir das Herz:

   In deinen Küssen welche Wonne,

   In deinem Auge welcher Schmerz!

   Ich ging, Du standst und sahst zur Erden

   Und sahst mir nach mit nassem Blick -

   Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!

   Und lieben, Götter, welch ein Glück!



April 2019

ZIVILCOURAGE TRAININGSKURS WORKSHOP

Am 09. April 2019 erlebten wir einen Nachmittag der besonderen Art: Wir, das heißt IW-Freundinnen aller 6 Münchner IW-Clubs, waren eingeladen zu dem aufgrund des großen Interesses bereits zum zweiten Mal stattfindenden Kurs „Zivilcourage Training“ im Verkehrszentrum des Deutschen Museums am Bavariapark. Veranstalter war die Bundespolizei München.Wer an eine Art Karate-Kurs gedacht hatte, lag völlig falsch :-) Es erwartete uns ein stundenmäßig langer, aber tatsächlich äußerst kurzweiliger Nachmittag, an dem wir einiges geboten bekamen und von dem wir viel mitnahmen. Er bestand aus einer gut durchdachten Mischung aus Theorie und Praxis. Kurz-Videos von Überwachungskameras zeigten erschreckende Beispiele von Gewaltausübung und folgenschwerem Wegsehen mancher Mitmenschen, sodass man sich der eigenen Spezies geradezu schämte. Als Moderator führte uns Herr M. Marino (Aktion Münchner Fahrgäste) durch den Nachmittag.

„Huiuiui“, würde Kommissar Eberhofer aus Niederkaltenkirchen sagen (Rita Falk, ihr/Sie wisst/wissen schon). Wir durften tatsächlich in einem ausrangierten bzw. im Verkehrszentrum ausgestellten S-Bahn-Waggon Fallbeispiele üben. Darin wurden wir tätlich bedrängt, bedroht und beraubt, von Herrn H. Brach (Bundespolizei) als fiktivem Täter mit großem schauspielerischen Talent verstörend echt vorgeführt. Dabei lernten wir, wie man, ohne sich selbst in Gefahr zu begeben, Zivilcourage an den Tag legen könnte.

Zwei Männer der Berufsfeuerwehr zeigten uns im letzten Teil des Workshops noch anschaulich und geduldig, wie man einen Defibrillator holt, auspackt und anwendet. Wir übten selbst dessen Anwendung und verloren völlig die Angst vor diesem Gerät.Der Nachmittag hat uns unser Vertrauen in die Polizei und die Sicherheit in unserem geliebten München zurückgegeben oder es gestärkt, je nach vorheriger Einstellung. Er hat uns wieder Zuversicht geschenkt und uns in unserer Überzeugung bestärkt, dass nichts zu tun oder nur über die Zustände zu jammern die schlechtesten aller Optionen sind. Motto: „Wir haben keine Chance, aber wir nutzen sie.“ Nein, Spaß beiseite: Nicht wegschauen, sondern helfen, z.B. auch einfach nur, indem man Hilfe holt. Dazu 6 praktische Regeln der Polizei:

Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten wir sogar noch ein vorbereitetes Zertifikat und eine Trillerpfeife für die Handtasche bzw. die Hosentasche, die uns ein Gefühl der Sicherheit geben soll in einer beunruhigenden Situation, die hoffentlich nie eintreten wird.Die „Hausaufgabe“, die uns mit auf den Weg gegeben wurde, bestand darin, bei der Heimfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gleich einmal an einer U-Bahn-Haltestelle die roten SOS-Säulen, die uns zuvor im Theorieteil genau erläutert worden waren, zu suchen (und zu studieren).

Außerdem sollten wir in den Waggons die Lage der Notbremsen und Feuerlöscher sichten. Hand auf’s Herz: Wer hat schon einmal prophylaktisch danach Ausschau gehalten?Keine Teilnehmerin hat es auch nur ein bisschen bereut, sich diese vier Stunden Zeit genommen zu haben. Wir bedanken uns sowohl bei den 6 Past-Präsidentinnen für die Idee und die Einladung zu dieser großartigen Veranstaltung als auch v.a. bei der Polizei für den kurzweiligen und Gewinn bringenden Nachmittag!

Brigitte März-Günzler

Einladung: „Zivilcourage“

Finden Sie die Anfahrtsskizze hier.


April 2019

Unser Meeting im April

Dieses Meeting stand bereits im Zeichen unserer für den Mai geplanten Clubreise nach Straßburg. In seinem Vortrag fragte der Völkerrechtler 
Prof. Dr. Rudolf Geiger

„Straßburg – die Hauptstadt Europas?“ 

Seine Antwort finden wir am Schluss seines Vortrags.Einleitend stelle Prof. Geiger uns die europäischen Institutionen vor und legte kurz die Entstehungsgeschichte des heutigen Europas dar. Ein Blick in das Nachkriegseuropa 1945 genügt, um zu verstehen, wie spektakulär 1946 die Rede Churchills in Zürich war, als er vorschlug, Deutschland und Frankreich müssten als Partner den Kern eines neuen Europas bilden. Interessanterweise blieb in dieser Rede Großbritannien außen vor.Konkret wurde diese Idee durch die wirtschaftliche Verflechtung, wie sie 1951 die Montanunion und später 1957 die EWG darstellten. Doch schon 1949 gründeten zehn westeuropäische Staaten den Europarat, zu dem die Bundesrepublik allerdings erst später beitreten konnte. Heute hat der Europarat 47 Mitglieder (Regierungschefs der Staaten) und vertritt 820 Millionen Einwohner. Sein wichtigstes Organ ist die Parlamentarische Versammlung, deren Vertreter von den jeweiligen Parlamenten entsandt werden (Deutschland: 18 Vertreter). Der Europäische Rat koordiniert die außenpolitische Zusammenarbeit und erarbeitet v.a. Texte für multilaterale Abkommen, die dann zur Ratifizierung weitergeleitet werden. Das wohl wichtigste Dokument ist die von allen Mitgliedstaaten unterschriebene Europäische Menschenrechtskonvention. Über deren Einhaltung wacht der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, bei dem Beschwerde eingereicht werden kann. Die 47 Richter sind von den Mitgliedstaaten gewählt, ein Einzelrichter, das ist neu, entscheidet über die Beschwerdezulassung. 2018 gab es 56.350 Verfahren. Herr Prof. Geiger illustrierte seine Ausführungen mit interessanten Beispielen, das bekannteste ist wohl die Beschwerde von Prinzessin Caroline von Hannover, die, als sie in der Bundesrepublik bei den Gerichten scheiterte, zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ging und dort, was den Schutz ihrer Privatsphäre anbelangte, Recht bekam.In Straßburg ist auch das Europäische Parlament ansässig. Die 751 Mitglieder werden direkt alle 5 Jahre in den europäischen Staaten gewählt. Die nächste Wahl steht kurz bevor. Das EU-Parlament entscheidet über den Haushalt der EU, wählt den Präsidenten der Europäischen Kommission und muss seine Zustimmung zu den Mitgliedern der Kommission geben. Das EU-Parlament ist zeitweise auch in Brüssel tätig.

Die abschließende Frage nach Straßburgs Stellung in Europa kann mit Recht dahingehend beantwortet werden, dass Straßburg eine europäische Hauptstadt ist.

Ruth Riha



März 2019

Abschied von Melita von Bories

Am 29. März 2019 nahmen in der Emmauskirche in München die Familien sowie zahlreiche Freundinnen und Freunde in einer Trauerfeier Abschied von Melita von Bories.Unsere Inner Wheel Freundin Hedwig Gräfin zu Münster sprach im Namen aller Inner Wheelerinnen des IWC München-Residenz und: sie sprach allen aus dem Herzen:

"das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen" - diesen Spruch habt Ihr der Todesanzeige für Eure liebe Mutter vorangestellt und ich möchte in meinem und im Namen des Inner-Wheel-Clubs München Residenz für diese Spuren, die sie bei uns hinterlassen hat, danken und unsere tiefe Betroffenheit über den Tod Eurer Mutter, unserer Freundin Melita, zum Ausdruck bringen und gleichzeitig unseren großen Dank für den jahrelangen Einsatz, den sie für unseren Club geleistet hat. 

Sie war, länger als üblich, unsere Sekretärin, sie war Distrikts-Redakteurin - sie kannte jeden, sie hatte diese unnachahmliche Art, unbefangen auf jeden zuzugehen und ihm das Gefühl des Willkommen-seins zu geben. Keine Charterfeier und keine Distriktskonferenz ohne Melita, die oft mit ihren erheiternden Kommentaren auf den Konferenzen für vergnügte Stimmung sorgte - kein Basar, an dem nicht Gestricktes oder Genähtes von ihr verkauft werden konnte - kurzum: Sie war Inner-Wheelerin mit Herz und Hand. Sie war eine Säule unseres Clubs und wird uns allen und auch den Freundinnen aus den umliegenden Clubs und dem Distrikt sehr fehlen.Mich verband eine über 60jährige Freundschaft mit ihr, die durch die räumliche Nähe des Nebeneinanderwohnens und des täglichen Gedankenaustausches in den letzten 25 Jahren noch vertieft wurde, ich vermisse sie besonders."das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen" - das trifft auf Eure Mutter, unsere verehrte Freundin, in besonderem Maße zu und wir alle, die wir sie kannten, werden ihre liebevolle Zuwendung vermissen und sie nicht vergessen.



März 2019 - Zwischenmeeting

Führung hinter die Kulissen des Nationaltheaters

Unsere Präsidentin, Frau Annemarie Linde, hatte dieses Highlight für uns organisiert, war dann aber leider selbst an der Teilnahme verhindert.Ein aufgeräumter, gut gelaunter und interessant erzählender Herr, der als Statist im Nationaltheater beschäftigt ist, führte uns durch den Nachmittag. Besagter Statist liebt sein Statisten-Dasein so sehr, dass er, wie er uns verriet, dafür seinen Beruf und Beamtenstatus als Sonderschullehrer aufgegeben und es bis heute absolut nicht bereut hat. Wir durften durch den blauen und rosa Saal lustwandeln, in Logen sitzen, hinter der Bühne bei Beleuchtungsarbeiten und Bühnenaufbau zuschauen und sogar eine Garderobe betreten, in der schon für den Abend Kostüme, Masken und Wäsche bereitlagen. Der Nachmittag gestaltete sich insgesamt als wirklich bildend und hat - ich denke, ich kann hier für alle sprechen - gleichzeitig großen Spaß gemacht. Annemarie, vielen Dank hierfür!Auch die Freundinnen, die nicht teilnehmen konnten, möchte ich jetzt mit ein paar Quizfragen unterhalten.

HÄTTEST DU ES GEWUSST? 

1. Für welche Loge kann man eine Woche vor der jeweiligen Aufführung manchmal plötzlich im freien Verkauf Karten erstehen?
2. Wie nennen die MünchnerInnen ihr Nationaltheater?
3. Wer, ganz grob gesagt, stellt die Schuhe und Kostüme für die Aufführungen her?
4. Die Bühne des Nationaltheaters ist etwa so groß wie ..?.. Tennisplätze.
5. In welcher besonderen Loge dürfen manchmal auch Gärtner und Reinigungskräfte umsonst Platz nehmen?
6. Wer ließ das Nationaltheater ursprünglich erbauen?
7. Wie viele Meter ist der riesige Kristalllüster hoch, der von der Decke hängt?
8. Aus wie vielen Einzelteilen besteht er?
9. Die Künstlergarderoben sind auf mehreren Stockwerken untergebracht. Befinden sich die der Solo-Sängerinnen ganz oben oder ganz unten?

Antworten:
1. in der Königsloge, wenn sie nicht gebraucht wird 2. (Staats)Oper 3. Handwerker des Hauses 4. ..zehn.. 5. in der Wittelsbacher Loge 6. König Max I. 7. sieben 8. aus 70.000 9. ganz unten, weil die weiblichen „Stars“ von hier den kürzesten Weg zur Bühne haben

Brigitte März-Günzler im Namen des Redaktionsteams



Februar 2019

„Zivilcourage - Frauen machen sich stark für mehr Menschenwürde im Alltag“.Heldentaten nicht erwünscht!

Wer hat es nicht schon einmal erlebt, dieses Gefühl der Hilflosigkeit: Man sieht, dass sich eine gefährliche Situation zuspitzt, ein junges Mädchen bedrängt wird, sich angstvoll umsieht, vielleicht sogar um Hilfe bittet, oder eine Gruppe junger Männer lautstark pöbelnd einen alten Rentner bedrängt, schubst, sogar tritt, ins Gesicht schlägt, oder eine alte Frau auf dem Bahnsteig zusammenbricht und liegen bleibt. Keiner hilft - alles schon erlebt – und nicht gehandelt.Mut und Zivilcourage wären bei diesen und noch vielen anderen ähnlichen Situationen gefragt gewesen. Doch meistens ist es Angst, die das verhindert. Dabei kann man lernen, wie man sich in solchen Situationen klug verhält und sich dabei nicht selber in Gefahr bringt: Denn Heldentaten sind nicht erwünscht.

Die Münchner Inner Wheelerinnen haben sich dieses Themas im Inner Wheel Jahr 2019 angenommen und in einer ersten Aktion einen Zivilcouragekurs bei der Bundespolizei in München absolviert.

Die anschließenden Reaktionen und Äußerungen der Freundinnen nach dem 4-stündigen Workshop sprechen für sich:


„Ein hervorragendes Training! Ich bin überrascht, wie lebenspraktisch die Beispiele und Übungen waren. Ich habe da jetzt viel gelernt. Ich fahre jeden Tag mit der S-Bahn und kann gerade die vielen Tipps für richtiges Verhalten toll gebrauchen!“Vigdis Nipperdey, IWC München

„Ich glaube, ich bin ein Stück weit selbstsicherer geworden. Allein die Tatsache, dass man über sein eigenes Verhalten nachdenkt verändert ja schon das Verhalten und fördert die Bereitschaft, im Notfall hinzuschauen, statt wegzusehen.“Doris Simons, IWC München-Bavaria

„Ich habe erst jetzt gemerkt, wie viele öffentliche Hilfseinrichtungen es gibt, von denen ich bisher gar nichts wusste. Das gibt auch neue Sicherheit."Brigitte Felden-Frey, IWC München


Auf Grund der großen Nachfrage nach dem Trainingskurs gibt es nun für die Inner Wheel Freundinnen einen zweiten Termin am
Dienstag, 9. April von 13.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Verkehrszentrum des Deutschen Museums, Halle III, Am Bavariapark 5, 80339 München, Bayern / Deutschland
Anfahrt: am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:U4 und U5, Haltestelle SchwanthalerhöheBus 134, Haltestelle TheresienhöheFür Navi: Theresienhöhe 15, 80339 München
Anmeldungen noch möglich per Email bei: Roswitha Wenzl, IWC München-Residenz

 
 
 
 



Februar 2019

Einblicke in die komplexe Verwaltung einer MillionenstadtDr. jur. Alexander Dietrich: „Die Aufgaben des Personal- und Organisationsreferenten der Stadt München“

Zur Person: Dr. jur. Alexander Dietrich, Jahrgang 1975, studierte nach dem Abitur am Wittelsbacher-Gymnasium Rechtswissenschaften in München. Nach der juristischen Staatsprüfung war er zuerst als Rechtsanwalt tätig. Danach wirkte er als Staatsanwalt und von 2009-2016 als Richter am Amtsgericht München. Von 2010-2014 arbeitete er auch in Teilzeit als Referatsleiter der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag.Schon als Schüler engagierte er sich politisch in der Jungen Union. Seit vielen Jahren ist er aktives Mitglied der CSU. Als Personal- und Organisationsreferent ist er berufsmäßiger Stadtrat.

In dieser Funktion hat Hr. Dr. Dietrich 800 Mitarbeiter unter sich, die wiederum für 38.000 Dienstkräfte der Hoheitsverwaltung verantwortlich sind. Hinzu kommen die Mitarbeiter der Stadtwerke und der Kliniken (gesamt ca. 60.000):

Mit Hilfe eines Organigramms verdeutlicht Hr. Dr. Dietrich die Organisation des Personal- und Organisationsreferats.Die Referatsleitung, d. h. der Referent und seine Stellvertreterin, sind zuständig für: 

  • die Geschäftsleitung (Referatscontrolling, Personal, Organisation, Allgemeine Verwaltung, Haushalts-Rechnungswesen, Raumangelegenheiten),  
  • en Fachdienst für Arbeitssicherheit,
  • den Leitungsstab (Büro des Referenten, Planungsstab, Koordinationsstelle, Kommunikation) und
  • den Betriebsärztlichen Dienst.

    Hinzu kommen folgende Abteilungen:

  • Recht (z.B. personalrechtliche Angelegenheiten, Antikorruptionsstelle, Zentrale Beschwerdestelle für sexuelle Belästigung und häusliche Gewalt, zentrale Stelle für Mediation u. Konfliktmanagement)
  • Personalbetreuung (z.B. Grundsatzangelegenheiten, Tarif- und Beamtenrecht, stadtweite Personalbetreuung und Steuerung zu Sonderthemen, Belange von Azubis, Beamtinnen/Beamten)
  • Organisation (z.B. Organisationsstrategie/zentrale Aufgaben, Ideenbörse, Personalhaushalt, Personalmanagement, Stellenbewertung, Dienststellenbetreuung, Organisationsberatung)
  • Personalleistungen (Geschäftsstelle für Abrechnung von Beamtinnen/Beamten, Versorgungsempfängern/innen, Versorgung, Beihilfe, Tarifbeschäftigte)
  • Personalentwicklung (z.B. Münchner Kompetenzmanagement, psychosomatische Beratungsstelle, Demographie - betriebliche Gleichstellung, intellektuelle Öffnung, Personalgewinnung, Personalmarketing und Potenzialförderung, Gesundheits- und Eingliederungsmanagement)
  • Aus- und Fortbildung

Um die Arbeit der einzelnen Abteilungen effizienter zu gestalten, wird die Digitalisierung vorangetrieben.Die Wirtschaft ist eine große Konkurrenz bei der Personalgewinnung. Deshalb werden vermehrt für städtische Angestellte und Beamtinnen/Beamten Mitarbeiterwohnungen zur Verfügung gestellt.Da außerdem eine große Anzahl des Personals Frauen sind, gibt es mannigfaltige Variationen von Teilzeit.Hr. Dr. Dietrich weist darauf hin, dass sich durch diese Angebote die Zahl der Bewerber/innen für einen Arbeitsplatz bei der Stadt positiv entwickelt.

Die Präsidentin bedankt sich bei dem Referenten und überreicht ihm als Dankeschön 2 Flaschen Wein.

Das Redaktionsteam Annemarie, Barbara und Brigitte

Februar 2019

Große Trauer um Melita von Borries

Am Dienstag, den 12. Februar, erreichte uns abends die Nachricht vom plötzlichen und unerwarteten Tod unserer langjährigen Freundin Melita von Borries. Laut den Worten ihrer Tochter sei sie an einer Lungenentzündung gestorben, aber ruhig und wohl ohne Schmerzen eingeschlafen.Auch wir sind sehr dankbar, dass Melita langes Leiden und Schmerzen erspart geblieben sind. Aber ihr Tod stimmt uns äußerst traurig, und nicht nur unsere Clubgemeinschaft, sondern ganz Inner Wheel ist ohne Melita ein großes Stück ärmer geworden.Wir werden Melita immer in guter Erinnerung behalten und sie unglaublich vermissen. Sie strahlte so viel Herzenswärme aus, die einen sofort für sie einnahm, auch wenn man sie noch nicht kannte. Ihre Fröhlichkeit steckte an. Es war immer bereichernd sich mit ihr auszutauschen.Zu ihrem 90. Geburtstag haben zwei unserer Clubfreundinnen ein Gespräch mit ihr zur Zukunft von Inner Wheel geführt. Es würdigt Melitas Persönlichkeit und liest sich fast wie ein Vermächtnis. Daher wollen wir es hier veröffentlichen.

Unsere liebe Freundin Melita feierte im August ihren 90. Geburtstag. Dies nahmen wir zum Anlass mit ihr am 26. November ein Interview zum Titelthema „Inner Wheel gestern, heute, morgen“ zu führen. 

Melita ist Gründungsmitglied unseres 1994 gegründeten Clubs. Wie sie sagt, suchte sie nach dem Tode ihres Mannes eine Aufgabe. Sie bekleidete viele Jahre die Position der Sekretärin im Club und war darüber hinaus vier Jahre Redakteurin im Distrikt. „Ich bin zur Sekretärin geboren“ - diese Aussage fiel mehrfach während des Interviews. So etwas wünscht sich doch jeder Club! Dabei bildet sie sich nicht ein, dass sie mit ihrer Arbeit etwas Besonderes getan hätte. Bei ihrer Arbeit als Sekretärin konnte Melita auf ihren großen persönlichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Aus Hamburg stammend lebte sie als jung verheiratete Frau zweimal für insgesamt sieben Jahre in Brasilien und führte zurück in Deutschland ein offenes Haus. Melita besticht durch ihre geradlinige Art. Daraus resultiert auch der sehr nüchterne Ausblick auf die Zukunft von Inner Wheel. Nach Melitas Einschätzung wird Inner Wheel auf lange Sicht keine Fortführung finden, wenn sich die Clubs nicht auf die veränderte Situation der jungen Frauen einstellen. Zu der Zeit, als Melita in den Club eintrat, war die Mehrzahl der Freundinnen nicht berufstätig. Dieser Tatsache war auch geschuldet, dass die Meetings am Nachmittag stattfanden. Daran hat sich in den meisten Clubs nichts geändert, und dies stellt sicher ein Problem bei der „Nachwuchsgewinnung“ dar.Eine wirkliche Konstante in unserem Club sind die Projekte. Diese werden seit der Gründung erfolgreich fortgeführt. Auch hier wird wieder deutlich, wie sehr es in einem Club „menschelt“. Jede Freundin hat ihren eigenen Zugang zu den einzelnen Projekten und kann sich mit dem einen davon gut identifizieren, mit dem anderen weniger.Melita zeigte in unserem Interview ein sehr schönes Bild ihres Lebens:Bei einer Inner Wheel Freundin hängt ein großer stabiler Holzfächer an der Wand und dieser ist in viele verschiedene Teile aufgeteilt. „Dieser Fächer ist ein Abbild von meiner Art zu leben“. Jeder Teil stehe für eine wichtige Person, z. B. für eine gute Freundin aus dem Club oder für die liebevolle Mutter, die sie noch heute schmerzlich vermisst.Melitas Wunsch für jedes Meeting ist, dass ein, zwei oder auch mehr Freundinnen wirklich lachen können, denn ein Meeting solle in erster Linie Spaß machen.

Dietke Hausbeck/Roswitha Wenzl, IWC München-Residenz

Es ist traurig sie verloren zu haben, aber man muss auch daran denken, dass es eine Gnade ist, wenn ein Mensch ohne langes und schmerzhaftes Leiden in den Tod gehen darf.

Das Redaktionsteam Annemarie, Barbara, Brigitte, Roswitha

Januar 2019

Prof. Dr. Klaus Linde: „Alles nur Placebo? Die schwierige Erforschung von Naturheilkundeverfahren und Alternativmedizin“

Trotz sehr winterlichem Wetter waren am 7. Januar 2019 viele Freundinnen zum Meeting ins Künstlerhaus gekommen. Neben der Freude am Wiedersehen war sicher der interessante Vortrag ein Grund für das zahlreiche Erscheinen:


Unser Vortragender - Prof. Dr. Klaus Linde - beschäftigt sich mit der Integration von Naturheilverfahren in Forschung und Lehre an der LMU München.Seit 2009 ist er wissenschaftlicher Koordinator des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum rechts der Isar. Seit 2012 ist er als außerplanmäßiger Professor für Epidemiologie an der TUM tätig.Er hat über 200 Publikationen in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht und bei zahlreichen Büchern mitgewirkt.

1. Begriffserklärungen Alternative Medizin bedeutet anstelle von Schulmedizin.Naturheilverfahren arbeiten mit natürlichen Mitteln zur Optimierung der Gesundheit.Komplementäre Medizin setzt unkonventionelle medizinische Methoden in Ergänzung zur Schulmedizin ein.Wissenschaftlich fundierte Medizin: Ihre Wirkungsmechanismen sind plausibel, die Wirksamkeit ist bewiesen, die Krankenkassen erstatten die Kosten.Unkonventionelle Methoden: Sie sind nicht immer belegbar. Nur selten werden Kosten erstattet.45% aller Patienten nutzen Naturheilmittel, 33% Naturheilverfahren, 30% homöopathische Medizin.

Beispiel Phytotherapie Hier kommen Pflanzen und Pflanzenteile zum Einsatz. Ihre Wirksamkeit ist wahrscheinlich gegeben. Beispiel: Ergebnis von 35 Studien über den Einsatz von Johanniskraut bei Depressionen: Mit Einnahme von Johanniskraut ging es mehr Patienten besser als denen, die mit einem Placebo behandelt worden waren. Aber es gibt zahlreiche Komplikationen, wenn Patienten gleichzeitig noch weitere Medikamente einnehmen.

Beispiel Akupunktur: Sie ist Teil der Traditionellen Chinesischen Therapie und in einem bestimmten Kulturkreis entwickelt worden. In Deutschland wird sie von 20.000 bis 40.000 Ärzten und von unbekannt vielen Heilpraktikern eingesetzt. Ihre Wirkung kann häufig auch wissenschaftlich bewiesen werden.

Beispiel Homöopathie Ihr Begründer Samuel Heinemann lehrte: similia similibus curentur. Man verwendet hier Pflanzenextrakte in unterschiedlicher Verdünnung. Zwar gibt es zahlreiche Berichte von positiven Ergebnissen, aber wissenschaftlich lässt sich die Wirkung nicht belegen. Trotzdem ist in vielen Fällen die Anwendung homöopathischer Mittel sehr erfolgreich.

Fazit: Naturheilverfahren und Alternative Medizin sind weit verbreitet, aber wissenschaftlich oft nicht begründbar. In der Praxis erzielen sie dennoch häufig gute Erfolge.

Präsidentin Annemarie Linde übergibt unseren Dank für
den interessanten Vortrag an den Referenten.

Im Februar wird Dr. Alexander Dietrich einen Einblick in die Arbeit der Stadtverwaltung Münchens geben. Er erweitert die Informationen, die wir im November 2018 vom Branddirektor der Stadt, Herrn Dipl. Ing. Wolfgang Schäuble, zum Vorgehen bei Großveranstaltungen erhielten.

Willkommen im Jahr 2019! Wir wünschen allen unseren Leserinnen ein gesundes und glückliches neues Jahr mit vielen interessanten und anregenden Ereignissen und Begegnungen!

Wir starten in 2019 mit der Einladung der Pastpräsidentinnen 2017/18 der sechs Münchner IW-Clubs. Im November 2018 hatten wir bereits über die Gründung und die Aktivitäten der Gruppe sowie ihre Planung zum Thema „Zivilcourage“ berichtet (Clubaktivitäten).

Hier folgen nun die genauen Angaben zur ersten Veranstaltung:


Am Mittwoch, den 27. Februar 2019,findet von 13 bis 17 Uhrim Verkehrszentrum des Deutschen Museums,Am Bavariapark 5, 80339 München, an der Alten Messe/Theresienhöheein Zivilcourage Trainingskurs-Workshop - exklusiv für unsere Inner Wheelerinnen -statt.Veranstalter: Bundespolizei MünchenDie Teilnahme ist kostenfrei.Zivilcourage – „Wie helfe ich mir selbst? Wie helfe ich anderen?“ Kurs zum Thema Zivilcourage und Selbstsicherheit für Frauen.

Vermittelt werden leicht erlernbare Tipps zur Selbstbehauptung und Zivilcourage. Man erfährt, wie man Gefahrensituationen vermeidet oder wie man Rettungs- und Hilfeeinrichtungen, z.B. Defibrillator, Notrufeinrichtung u. ä. benutzt. In den vierstündigen Kursen wechseln sich theoretische Unterrichtung und praktische Tipps, z.B. in Rollenspielen, äußerst kurzweilig ab. Fragen wie „Wann begehe ich unterlassene Hilfeleistung? Was ist Notwehr? Darf ich auch jemanden festnehmen?“ finden Antworten. Ebenso werden richtiges Meldeverhalten vermittelt sowie hilfreiche Tipps gegeben, welche Details für eine Personenbeschreibung wichtig sind.Zivilcourage geht jeden an. Aber wie helfe ich richtig? Was muss ich tun, ohne mich dabei selbst in Gefahr zu bringen? Wie verhalte ich mich richtig in Gefahrensituationen? Wie komme ich sicher nach Hause, auch wenn ich beim Feiern war? Die Antworten auf diese Fragen geben erfahrene Beamte der Polizei beim Verhaltenstraining für Fahrgäste.Das Polizeipräsidium München, die Bundespolizeiinspektion München und die Aktion Münchner Fahrgäste veranstalten Kurse für Zivilcourage. Im Mittelpunkt stehen die Vermeidung von gefährlichen Situationen und angemessenes Verhalten.Alle Inner Wheelerinnen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen! Wir bitten um Anmeldung bei der jeweiligen Präsidentin!

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